15. Januar 2018

SuBventur / 15.01.2018

Die letzten drei Monate war es hier relativ ruhig, was die SuBventur betrifft. Das hängt aber auch damit zusammen, dass es diese Aufstellung an Büchern am SuB mittlerweile nur noch alle drei Monate gibt. Gestartet ist die Aktion vor bald einem Jahr auf dem Blog von Janna und Kerstin von KeJas-BlogBuch.

Im November habe ich ein letztes Update auf Facebook gemacht, im Dezember bin ich vor Weihnachten nicht mehr dazu gekommen. Aus diesem Grund wird die Liste doch einige Änderungen aufweisen, die vielleicht nicht ganz zur letzten SuBventur hier auf dem Blog passen.


Im Herbst hatte ich auf dem SuB noch zwanzig Bücher liegen, habe in der Zwischenzeit aber doch noch einiges weggelesen, dass den SuB weiter verkleinert hat. Und die letzten Bücher haben jetzt quasi in den Weihnachtsferien dranglauben müssen :) ... Was aber nicht bedeutet, dass ich nicht trotzdem aktuelle Bücher gelesen habe, ich habe die Anzahl der Neuzugänge nur etwas schrumpfen lassen.

Egal, lassen wir es gut sein und kommen wir zu dieser wunderschönen Zahl, mit der ich eigentlich verkünden kann "Ziel - zumindest vorübergehend - erreicht":

SuBventur Stand 15.01.2018

Insgesamt: 10 (10 weniger seit der letzten SuBventur)



SuB / Stapel ungelesener Bücher

01. J.J. Abrams & Doug Dorst - S "Das Schiff des Theseus"
02. Melanie Lahmer - Knochenfinder
03. Sarah J. Maas - Empire of Storms
04. Daniel Wolf - Das Gold des Meeres
05. Karen Chance - Blutrot
06. Sebastian Fitzek - Der Seelenbrecher
07. Sophie Hannah - Der leere Sarg (NEU)
08. Peer Martin - Feuerfrühling (NEU)
09. Anthony O'Neill - Dark Side (NEU)



SuE / Stapel ungelesener E-Books

10. Jasmin Jülicher - Stadt der Tiefe (NEU)



Abgänge

Vom SuB: Thomas Brezina - Alter Geister ruhen unsanft (Rezension hier)
Vom SuB: Jay - Sherlock: Das große Spiel ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Vom SuB: Mina Teichert - Mieze undercover ⭐️⭐️⭐️⭐️

Vom SuE: Mary E. Pearson  - The Beauty of Darkness ⭐️⭐️⭐️⭐️
Vom SuE: Daniel Cole - Hangman (Rezension hier)
Vom SuE: Martina Richter - Mopsnacht ⭐️⭐️⭐️
Vom SuE: Graham Moore - The Sherlockian ⭐️⭐️⭐️
Vom SuE: Nele Neuhaus - Im Wald ⭐️⭐️⭐️⭐️



Ich höre / lese gerade

James Swallow - Star Trek Terok Nor 1: Day of the Viper



Fazit / Erkenntnis

Die letzten drei Bücher, die ich seit Beginn des Jahres vom SuB weggenommen habe, zählen übrigens auch zu einer neuen SuB-Challenge - #dasSuBabc von Janna und Kerstin. Anfangs war ich mir nicht sicher, ob ich mit meinem Zwerg daran überhaupt teilnehmen kann, aber mal sehen, wie weit ich komme. Minimum ist es, sechs Bücher entsprechend verschiedener Aufgabenstellungen zu lesen - das sollte ich ja gerade noch hinbekommen :).

Danach werde ich wohl improvisieren müssen, denn 26 Aufgaben mit 10 Büchern - das passt schon rein rechnerisch nicht. Vielleicht fällt mir aber trotzdem noch was dazu ein, denn im Grunde macht es mir schon Spaß, Bücher unter einem bestimmten Gesichtspunkt vom SuB zu nehmen.

Abschließend möchte ich sagen, dass ein durchaus hartes Stück Lesearbeit war, um von den 56 Titeln voriges Jahr im März auf die aktuelle Zahl runterzukommen. Ohne gewisse Einschränkungen geht es nicht, das habe ich wieder einmal gemerkt ... Aber solange die Anzahl der Neuzugänge nicht höher als die Anzahl der gelesenen Bücher wird, bin ich zuversichtlich, mir jetzt sogar ab und zu den Luxus leisten zu können, ein Buch mit gutem Gewissen zu kaufen und zu lesen, ohne dass es vorher auf den SuB wandern muss :).

11. Januar 2018

Rezension Daniel Cole - Hangman

"Hangman“ ist nach "Ragdoll" der zweite Roman aus der "William Fawkes"-Reihe von Daniel Cole. Auch wenn der Autor selbst im Nachwort darauf hinweist, dass man "Ragdoll" nicht unbedingt kennen muss, um "Hangman" zu lesen, halte ich es doch für sinnvoll, wenn man die vorangegangenen Ereignisse kennt. Man findet meiner Meinung nach einfach schneller in die Geschichte um die neue Hauptfigur Emily Baxter hinein ...

Zum Inhalt:


Emily Baxter ist nach den Ereignissen aus "Ragdoll" zum Detective Chief Inspector befördert worden. Viel Zeit bleibt jedoch nicht, es zu genießen: Es gilt, eine neue Mordserie in London und New York aufzuklären, die irgendwie mit den Toten des "Ragdoll"-Mörders in Zusammenhang zu stehen scheint. Zusammen mit den FBI Agents Curtis und Rouche macht sich Baxter an einen Wettlauf gegen die Zeit ...

Meine Meinung:


Ich gestehe, mir war anfangs gar nicht bewusst, dass innerhalb so kurzer Zeit bereits die Fortsetzung zu "Ragdoll" verfügbar sein würde. Wer meine Rezi zu "Ragdoll" gelesen hat, wird wissen, dass ich vom ersten Teil nicht so besonders angetan war, das Ende ließ allerdings einiges offen, weswegen es mich doch reizte, Teil zwei wenigstens eine Chance zu geben.

Um es kurz und bündig zu sagen: Teil zwei konnte für mich das Versprechen auf eine interessante und spannende Fortsetzung nicht einlösen. Die Idee einer Rückblende gleich am Anfang verwirrte mich mehr, als gut war. Das Einzige, was ich ihr entnehmen konnte, war, dass eine der neuen Figuren wohl offensichtlich die kommenden Ereignisse nicht überleben würde …

Dieser Gedanke ließ mich auch beim weiteren Lesen nicht los und nahm damit bereits einen gewissen Anteil der Spannung weg, dieses Gefühl zu wissen, dass einer der Beteiligten nicht überleben wird, war mir beim Lesen eher unangenehm.

Womit ich ebenfalls so meine Probleme hatte, war die Entwicklung der Handlung. In meinen Augen stolpern die drei Ermittler mehr oder weniger durch die Geschichte, gefühlt alle paar Leseminuten taucht eine neue Leiche auf, der Spruch „Leichen pflasterten ihren Weg“ nimmt nach und nach immer mehr Kontur an … Der Einzige, der wirklich klassische Ermittlungsarbeit leistet, ist – wie schon in Teil 1 – Edmunds.

Edmunds ist in meinen Augen auch die einzige Figur, für die ich hier so etwas wie Sympathie entwickeln konnte. Alle anderen Figuren blieben für mich beim Lesen eher blaß und ohne Tiefgang, leider auch die Hauptfigur Emily. Daniel Cole ist sich bei ihr durchaus treu geblieben, denn ich erinnere ich mich, dass ich mich schon in Teil 1 nicht unbedingt für sie erwärmen konnte, auch wenn sie ein sehr taffer Charakter ist.

In Verbindung mit dem sehr langwierigen Handlungsauftakt spielte ich daher tatsächlich nach einiger Zeit mit dem Gedanken, das Buch abzubrechen. Spannung entsteht für mich eben nicht dadurch, alle paar Seiten neue, zum Teil recht grausam zugerichtete Leichen zu präsentieren …

Die in meinen Augen kaum stattfindende Ermittlungsarbeit ist es auch, die dazu führt, dass die Verdächtigen in der zweiten Hälfte meiner Meinung wie Seifenblasen aufploppten, auf einmal da und dann auch wieder weg. Der Showdown am Ende hätte durchaus spannend sein können – tja, wenn die bereits erwähnte Rückblende am Anfang nicht gewesen wäre …

Der Schreibstil ist im Vergleich zu Teil 1 leider nicht besser geworden, eher im Gegenteil. Viel zu oft hatte ich das Gefühl, der Autor hat unter Druck gearbeitet, möglichst schnell eine Fortsetzung abzuliefern, um an den Erfolg von "Ragdoll" anzuknüpfen. Herausgekommen sind dabei zeitweise sehr hölzerne Dialoge und einseitige Beschreibungen, die es mir zeitweise sehr einfach machten, einzelne Teile der Handlung zu überfliegen, um schneller zu einem Ende zu kommen.

Mein Fazit:


"Hangman" wirkt auf mich wie ein zu rasch hingeworfener Roman, um den Erfolg von "Ragdoll" würdig fortführen zu können. Die Schwächen des Autors kommen dadurch leider aber noch deutlicher zum Vorschein, als es bereits bei Teil 1 der Fall war.

  • ★★★★★
  • E-Book
  • 480 Seiten
  • Ullstein
  • 978-3548289212

6. Januar 2018

Tops & Flops / 12.2017

Ich melde mich zurück im neuen Jahr - und das zumindest mit einem "kleinen" Rückblick auf den Dezember. Obwohl recht viel zu tun war, hatte ich doch Gelegenheit, einiges zu lesen, ehe der Weihnachtsurlaub begonnen hat (wo ich fast traditionell nie zum Lesen komme, weil wir immer so viel anderes in der Zeit tun :D).


Eine kleine Änderung wird es in diesem Monat auch geben, denn ich werde ab jetzt die Hörbücher nicht mehr separat auflisten. Ich höre im Verhältnis einfach zu wenig, als dass es sich auszahlen würde. Es wird also ab 2018 nur noch ganz klassisch die Vorstellung des Top- und des Flop-Titels geben, egal, in welchem "Format" ich diesen konsumiert habe.

Top des Monats

Der Platz am Siegertreppchen geht für den Dezember ganz eindeutig an "CyberWorld 5.0". Nadine Erdmann hat mit dem fünften Teil ihrer Reihe wieder einen Roman abgeliefert, dessen Sogwirkung ich mich nur schwer entziehen konnte. Ohne Untertreibung: Mir kommt vor, mit jedem Band wird die Reihe nun besser :).


Ich habe zu dem E-Book auch eine Rezension verfasst, wenn ihr mehr wissen wollt. Hier geht's zur Rezi :).

Flop des Monats

Der Flop des Monats kommt dieses Mal aus der Hörbuchecke. Ich weiß, dass die "Royal"-Reihe von Valentina Fast durchaus einige Fans gewinnen konnte, mich nervte die Protagonistin allerdings schon nach kurzer Zeit. Langsam werden diese Klischees "Mädel trifft Traumtyp, Traumtyp behandelt sie mies, sie sucht natürlich trotzdem immer wieder seine Nähe" wirklich lästig ...


Den dritten Stern hat das Hörbuch übrigens nur für die Leistung der Sprecherin bekommen, denn diese hat sich redlich bemüht, die Geschichte etwas spannender zu gestalten. Hätte ich das Buch gelesen, bin ich mir nicht mal sicher, ob ich es überhaupt bis zum Ende durchgezogen hätte.

20. Dezember 2017

Die weihnachtliche Blogpause ...

Diejenigen, die mein Blog schon ein bisschen länger kennen, wissen schon, was jetzt folgt, nämlich die alljährliche Ankündigung der Blogpause über Weihnachten und Silvester :) ... Das Jahr ist ja für mich vor allem in der zweiten Hälfte doch recht turbulent gelaufen, da kommt diese Verschnaufpause gerade richtig.


Da ich mir in den Kopf gesetzt hatte, euch dieses Jahr mit einem Lettering zu verabschieden, habe ich einen neuen Ansatz verfolgt. Leider bin ich mit Schreibschriften ja noch immer nicht besonders geübt, deswegen habe ich mir eine Vorlage gesucht und sie abgepaust.

Beim Fotografieren bin ich allerdings dann wieder einmal an meine derzeit üblichen Grenzen gestoßen, deswegen ist das "Merry Christmas" nicht ganz scharf - aber ansonsten hat die Taschenlampe ganz interessante Schatten auf das Papier gezaubert, die eigentlich beim Original gar nicht vorhanden sind ...

Wie auch immer: Ich wünsche euch auch dieses Jahr wieder ein schönes Weihnachtsfest, ein buchiges Christkind (oder woran ihr sonst glaubt) und eine friedliche Zeit im Kreis eurer Lieben. Lasst es euch gut gehen und kommt gesund und munter ins neue Jahr! Wir lesen uns dann in ca. zwei Wochen Anfang Jänner wieder!

17. Dezember 2017

Handlettering der Buchblogger / 12.2017

Eigentlich hätte ich ja nicht gedacht, dass ich es tatsächlich im Dezember noch schaffe, mich an der Aktion zu beteiligen. Aber erstens kommt es anders, zweitens als man denkt :). Darüber hinaus war Anja so freundlich, mir vorab mitzuteilen, worum es im Dezember beim "Handlettering der Buchblogger" gehen würde ...


Ich bin mir zwar nicht sicher, ob ich das Thema nicht ein bisschen sehr wortwörtlich ausgelegt habe, aber ich kannte ja die Zeichnungen von Anja, Leni und Tanja dazu noch nicht, als ich angefangen habe, ein bisschen zu "experimentieren" :D.

Das Thema lautete:

Lettere den Titel einer Weihnachtsgeschichte

Ich habe "Weihnachtsgeschichte" nämlich in der Hinsicht als "Weihnachtsmärchen" verstanden ... Und Weihnachtsgeschichten dieser Art gibt es ja bekanntlich einige. Am Ende landete ich bei dem Märchen "Die Sterntaler". Und dachte natürlich gleich mal an eine Versalienschrift, wo ich das A durch einen fünfzackigen Stern ersetzen könnte.

Der Stern entpuppte sich allerdings als eine gewisse Herausforderung, aus dem Gefühl heraus den zu zeichnen, neee, das wollte nicht so sein. Im Internet fand ich einige Anleitungen, die sich aber durchaus ein bisschen kompliziert entpuppten. So richtig Lust hatte ich aber nicht, mich da reinzuknien.

Also spielte ich wieder einmal herum, in der Zwischenzeit besitze ich ja einen neuen Block für Entwürfe, es gibt nämlich von Clairefontaine auch schöne Collegeblöcke, die genau dasselbe charakteristisch glatte Papier besitzen und in denen man wunderbar herumkritzeln kann :).


Ebenfalls in meinem Schreibtisch fand ich einen silbernen Edding, den ich mir eigentlich zu einem anderen Zweck gekauft hatte, aber er eignete sich hervorragend, den schwarzen Schriftzug mit ein paar silbernen Ornamenten aufzupeppen.

Auch dieses Mal habe ich wieder mit Transparentpapier gearbeitet, es hilft schon sehr, den Entwurf auf einen sauberen Hintergrund zu übertragen. Wofür ich allerdings noch keine Lösung habe, ist das Abfotografieren. Die Lichtverhältnisse sind gerade jetzt im Winter bei mir so schlecht, dass ich abends kaum noch fotografiere und auch meine Aufnahmen in der Früh bzw. bei Tageslicht nachbearbeiten muss.


Den Schriftzug habe ich dann mit einem meiner schwarzen Stabilos nachgezogen und mit dem silbernen Edding Akzente gesetzt bzw. den Sterntalern die Sterne gegeben. Das ist zwar nicht ganz das, was ich ursprünglich machen wollte, aber mir gefällt das Ergebnis, auch wenn die Buchstaben nicht ganz perfekt in einer Reihe stehen.

14. Dezember 2017

Lesezeichen Verlosung - die Gewinner


Ihr Lieben,

im Rahmen des Bloggeradventkalenders habe ich drei Lesezeichen verlost. Gestern ist die Frist nun abgelaufen und ich habe heute die glücklichen Gewinner hier ziehen lassen :).


Als erstes möchte ich mich bei euch für die rege Teilnahme und die lieben Kommentare bedanken! Schön, dass ich bei einigen die Leidenschaft fürs Knüpfen wieder wecken konnte :). Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr mich gern ansprechen.

Aber jetzt spanne ich euch nicht länger auf die Folter und verrate die Gewinner:

Lesezeichen 1 Lesezeichen 2 Lesezeichen 3

Über Bändchen 1 darf sich Verena Saile freuen, Bändchen 2 geht an Anja Bauer, Bändchen 3 wird sich auf den Weg zu Monerl machen.

Die Gewinnerinnen sind bereits verständigt, bitte meldet euch so bald wie möglich, damit die Post zumindest noch einen Versuch machen kann, eure Gewinne vor Weihnachten zuzustellen!

An die übrigen Teilnehmer der Verlosung: Es freut mich sehr, dass ihr mitgemacht habt! Bitte nicht traurig sein, dass ihr dieses Mal nicht gewonnen habt, das Glück ist euch bestimmt beim nächsten Mal gewogen :).

Alles Liebe,
eure Ascari

11. Dezember 2017

Blogger-Adventskalender 2017: DIY Lesezeichen + Verlosung


Herzlich willkommen, ihr Lieben, beim 11. Türchen des Blogger-Adventskalenders!


Ich bin ja immer noch total happy, dass ich mich auch einmal an dieser schon liebgewonnenen Aktion beteiligen darf, das muss mal gesagt werden :). Eine Übersicht über alle Türchen und die verlinkten Beiträge des Blogger-Adventkalenders findet ihr wie jedes Jahr bei Monas Tintenhain.

Was findet ihr heute bei mir?


Ich habe mich entschlossen, mit euch ein weihnachtliches Lesezeichen zu basteln bzw. zu knüpfen. Sicherlich kennen die meisten von euch noch die kleinen Freundschaftsbändchen, die man sich gegenseitig geschenkt hat und die man fürs Knüpfen mit einer Sicherheitsnadel an der Jeans befestigt hat.

Man kann diese Technik aber auch hervorragend dafür verwenden, Lesezeichen zu basteln. Denn wie lang und wie breit ein Bändchen sein soll, ist jedem selbst überlassen.

Wie knüpft man ein Bändchen?


Es gibt mehrere Knüpftechniken, wir werden aber die klassische verwenden, da diese am einfachsten zum Erlernen ist. Diese Technik nutzt vier verschiedene Typen von Knoten. Da ich für meinen Teil tatsächlich erst durch das nachfolgende Video wirklich verstanden habe, wie die Knoten zu machen sind, bin ich so frei und binde euch das hier ein:


Jeder Knotentyp wird hier durch einen Pfeil gekennzeichnet, der in eine bestimmte Richtung zeigt. Dies ist wichtig, um die Knüpfvorlagen verstehen zu können, die ihr beispielsweise auf friendship-bracelets.net findet.

Für unser weihnachtliches Lesezeichen habe ich mir auf dieser Seite eine Vorlage gesucht, die nicht so viele verschiedene Fäden benötigt und dementsprechend etwas einfacher zum "Nachknüpfen" ist.

Welche Materialien benötigt man?


Beliebt sind in Knüpferkreisen vor allem Perlgarn oder Sticktwist. Ich persönlich bin mittlerweile Fan von Perlgarn, aber eure ersten Gehversuche könnt ihr mit jedem beliebigen Baumwollgarn machen, die ihr zuhause habt :). Eine ausführliche Erklärung zum Material findet ihr bei der Knüpfwerkstatt.

Wichtig:
Es gibt im Netz viele Seiten, wo Längenangaben für die benötigten Fäden gemacht werden. Diese sind aber mit Vorsicht zu genießen, denn abhängig vom Material fallen die Bändchen mal länger, mal kürzer aus.
Dazu kommt, dass die Lesezeichen bei mir meist eine Länge zwischen 17 und 19 cm haben (ein Freundschaftsbändchen kommt meist nur auf eine Länge von 13 oder 14 cm). Für Perlgarn kann ich euch aber empfehlen, die Fäden wenigstens auf 1,50 oder 1,60 m abzuschneiden. Anknüpfen ist zwar möglich, aber nicht unbedingt schön ...


Daneben braucht ihr eine Unterlage (möglichst glatt), ein Maßband, eine Schere, eine Nadel mit stumpfer Spitze (um eure Knüpffehler auszubessern und glaubt mir, die braucht man wirklich!), ein Klebeband und natürlich das Garn, mit dem ihr arbeiten wollt.

8. Dezember 2017

Rezension Nadine Erdmann - CyberWorld 5.0: Burning London

Mittlerweile hat die Reihe um die CyberWorld von Nadine Erdmann auch schon Band 5 erreicht. Die Autorin hat sich ja von Band zu Band kontinuierlich gesteigert, deswegen war ich schon sehr neugierig, was sie uns mit "Burning London" nun Neues serviert.

Der Klappentext:


Nach den dramatischen Ereignissen in Yonderwood hoffen Jemma, Jamie, Zack und ihre Freunde eigentlich bloß auf Ruhe, die Rückkehr in den Alltag und einen coolen Ausflug nach CyberLondon, der neuen Simulationswelt in der CyberWorld.

Doch was als netter Abend in der CyberCity geplant war, wird schon bald zu einem tödlichen Wettlauf gegen die Zeit, denn Terroristen kapern die Stadt – und sie kennen kein Erbarmen ...

Meine Meinung:


Es gibt Bücher, wo ich mittlerweile den Klappentext nicht mehr lese. Absichtlich nicht, um wirklich absolut jeden Spoiler zu vermeiden. Die "CyberWorld"-Reihe gehört da mittlerweile dazu. Jetzt im Nachhinein denke ich mir, dass ich es vielleicht doch hätte tun sollen, denn so wäre der Schock vielleicht nicht ganz so groß gewesen ...

Zwar erinnert uns die Autorin mehr als einmal daran, dass hier nur das virtuelle London von Terroranschlägen betroffen ist, aber ihre plastischen Beschreibungen der Zerstörung, des Leids und des Schreckens werden wohl auch nach dem Lesen nach lange Zeit in mir nachhallen.

Trotzdem finde ich es gut, dass uns Nadine Erdmann uns dieses Mal wirklich nichts schenkt. Bereits nach den ersten Kapiteln ist man als Leser voll im neuen Abenteuer drin, ist gleichzeitig fasziniert, begeistert und abgestoßen in einem.

Zusammen mit unseren vier Helden Jemma, Jamie, Ned und Zack begibt man sich auf das Abenteuer quer durch das virtuelle London und kann gar nicht anders, als mitzufiebern und zu lesen und zu lesen und zu lesen ... Ganz ehrlich: Pausen sind mir dieses Mal wirklich schwer gefallen!

Obwohl "Burning London" uns von Anfang an auf eine sehr action-reiche Achterbahnfahrt schickt, nimmt sich die Autorin auch hier wieder Zeit, gefühlvolle Szenen einzubauen. Ich will hier nicht näher darauf eingehen, welche ich meine (Spoiler-Alarm, ihr wisst schon). Aber da war einige dabei, die mich wirklich sehr gerührt haben, eine hat mir sogar kurz einige Tränchen in die Augen gedrückt.

Besonders gut hat mir dabei gefallen, dass damit dieses Mal auch einige der Nebenfiguren etwas mehr Tiefe bekommen haben. Das macht jetzt schon neugierig, wie es mit ihnen in den zwei noch kommenden Bänden weitergehen wird.

Das Ende kam für meinen Geschmack zwar ein wenig abrupt, ich sehe das jetzt aber nicht als großen Schönheitsfehler an. Das lässt sich leicht verschmerzen und ich vergebe tatsächlich ein weiteres Mal mit gutem Gewissen fünf Sterne :).

Mein Fazit:


Mit "CyberWorld 5.0: Burning London" legt uns Nadine Erdmann jetzt schon den fünften Band ihrer Reihe vor. Auch wenn ich mir hier mehr als einmal dachte, recht starken Tobak für ein Jugendbuch serviert zu bekommen, spreche ich gern eine Empfehlung aus - auch für erwachsene Leser.

  • ★★★★★
  • E-Book
  • 284 Seiten
  • Greenlight Press
  • 978-3958342835

5. Dezember 2017

Blogparade "Reif für die Insel"

Joyce Summer hat bereits schon vor einer ganzen Weile zu dieser Blogparade aufgerufen und ich bin froh, dass ich jetzt endlich die Zeit finde, etwas zu diesem Thema beizutragen ... Auch wenn uns mittlerweile winterliche Temperaturen und Wetterverhältnisse umgeben, verliert der Gedanke, "reif für die Insel" zu sein, nichts von seiner Anziehungskraft :).


Ich habe zwar in den letzten Jahren eher wenig Urlaub auf einer Insel gemacht, aber einige schöne Erinnerungen habe ich doch an die eine oder andere Insel :).

Bitte seht es mir außerdem nach, dass ich ausnahmsweise keine eigenen Fotos verwende, aber die meisten sind noch analog entstanden und ich habe aktuell nicht die Geduld, weitere Fights mit meinem ziemlich alten Scanner auszutragen ... Aber genug der Vorrede, auf geht's zu den Fragen:

Warum sollte man auf einer Insel Urlaub machen?

Ja, warum sollte man? Ich denke, es hat schon ein gewisses Etwas zu wissen, dass man eine Insel abhängig von der Größe entweder nur mit einem Boot oder einem Flugzeug erreichen kann. Ein weiterer Grund, der mir jetzt ganz spontan einfällt, ist die Flora bzw. die Fauna, es gibt ja viele Inseln, wo bestimmte Pflanzen oder Tiere vorkommen, die so am Festland nicht vorkommen.

Viele Inseln haben außerdem eine ganz einzigartige Geschichte, spontan fällt mir da Sizilien oder Kreta ein, wo ich schon einmal war. Gründe gibt es also viele, wenn ich noch ein bisschen überlegen würde, würde mir wahrscheinlich noch mehr einfallen :D.

Was ist das Reizvolle für dich an einem Inselurlaub?

Ich finde es spannend zu sehen, was Menschen daraus gemacht haben, auf einer Insel zu leben (und damit zu wissen, dass sie im Zweifelsfall vom Festland abgeschnitten sind). Aber gleichzeitig bin ich natürlich auch neugierig auf die Kultur, die Landschaft, auf alles, was dazugehört.

Warum muss es gerade diese Insel sein?

Bei dieser Frage muss ich passen, weil ich mich bisher nicht auf eine Insel festgelegt habe.

Kreta aus der Luft / © mike-lischke / Pixabay

Bist du Wiederholungstäter?

Zu meiner Schande muss ich gestehen, nein. Auch wenn Irland durchaus eine Wiederholung wert wäre, diese Insel ist schon etwas Besonderes. Auch Schottland (Darf man das zählen?) würde ich mich interessieren, weil ich an das, was ich als Zwölfjährige gesehen habe, kaum noch Erinnerungen habe ...

Was für besondere Tipps kannst du den Lesern für deine Lieblingsinsel geben?

Da ich keine Lieblingsinsel habe (Bis jetzt zumindest nicht, aber man soll ja bekanntlich niemals nie sagen), nur folgendes: Ich finde, man sollte von den gewohnten Touristenpfaden abweichen, wenn man eine Insel von anderer Seite kennenlernen will.

Nach Sizilien bin ich beispielsweise damals mit einer Gruppe Geologie-Fans gefahren, da sind wir dann sogar ein Stück auf den Ätna gewandert. Das ist auch etwas, was ich nie vergessen werde ... Genauso wenig wie die Tour auf die äolischen Inseln, die ja fast alle durch Vulkane entstanden sind :).

Irland / © dretzlaff / Pixabay

Was erwartet einen Besucher auf dieser Insel?

Je nach Insel ist das sehr unterschiedlich. Wenn ich quasi im Schnelldurchlauf einige Erinnerungen Revue passieren lasse, kommt da einiges zum Vorschein: Angefangen bei archäologischen Ausgrabungen über enge Schluchten, rosafarbene Sandstrände (durch Korallenstückchen eingefärbt), bis hin zu wilden und schroffen Küsten, schneebedeckte Vulkangipfel, Weinberge - ach, das ist endlos!

Wann fährst du am liebsten auf deine Insel?

Bis jetzt meistens im Sommer, aber ich könnte mir durchaus auch andere Jahreszeiten vorstellen, es sieht doch jede Gegend anders aus.

Was war das spannendste, skurrilste oder witzigste Erlebnis auf dieser Insel?

Das für mich einprägsamste Erlebnis war auf Stromboli. Das ist eine der bereits erwähnten äolischen Inseln bei Italien, die man nur mit dem Schiff erreichen kann. Die Insel besteht eigentlich nur aus dem Vulkan und einigen wenigen Häusern, die sich quasi am Hang "festkrallen".

Der Sandstrand ist komplett schwarz, bedingt durch die Lava. Und damals, als ich dort war, durfte man noch hinaufwandern zum Kraterrand. Ich habe dort einen tollen Sonnenuntergang in Erinnerung, einige rotglühende Löcher, wo man die heiße Lava sehen konnte - und auch ein Verlaufen beim Abstieg im Dunkeln, aber am Ende ist alles gut ausgegangen :D.

Stromboli / © camux / Pixabay

Was gibt es nicht auf dieser Insel?

Um bei Stromboli zu bleiben: Eine Heizung habe ich damals schmerzlich vermisst. Wir waren damals in der Osterwoche dort und besonders in der Nacht war es noch ziemlich feuchtklamm in dem Zimmer ... Ich habe zwei Decken und einen Trainingsanzug zum Schlafen in Erinnerung ...

2. Dezember 2017

Tops & Flops / 11.2017

Irgendwie geht das Jahr mit Riesenschritten dem Ende zu, jetzt geht es schon an die vorletzten Tops&Flops für 2017 ... Im Vergleich zu den letzten Monaten habe ich im November den Gang etwas zurückgeschaltet, aber das ist bei mir eigentlich schon fast normal. Je näher Weihnachten rückt, desto knapper wird in der Regel meine Lesezeit.


Aus diesem Grund verzichte ich in diesem Monat auch auf die Bewertung der Hörbücher. Es ist nicht sinnvoll, hier etwas zu schreiben, wenn ich tatsächlich nur eines beendet habe :).

Top des Monats: Gelesenes

Ich habe im November einige Bücher mit vier Sternen bewertet, einige davon aber auch aufgerundet. Daher ist es mir nicht schwer gefallen, mich für den Toptitel zu entscheiden - und zwar für "The Women of Baker Street".


Das Buch ist bereits Band zwei einer Reihe. Den ersten Teil habe ich bereits vor einer ganzen Weile gelesen, deswegen wollte ich unbedingt wissen, wie es mit den beiden starken Frauen weitergeht. Teil zwei fand ich zwar einen Hauch schwächer als "The House at Baker Street", hat aber trotzdem für vergnügliche Lesestunden gesorgt.

Unbedingte Empfehlung, wenn ihr Sherlock Holmes-Fans seid! 

Top des Monats: Gehörtes

Wie bereits erwähnt, verzichte ich in diesem Monat auf eine Bewertung. Ich habe insgesamt nur zwei Hörbücher angefangen, davon eines beendet, da wäre eine Bewertung ein klein bisschen unfair.

Abgebrochen habe ich "Der nasse Fisch" von Volker Kutscher, obwohl David Nathan das Buch liest. Aber die Geschichte war für mich nicht Fisch, nicht Fleisch, der Krimi kam nach einem Viertel des Hörbuchs noch immer nicht so richtig in Gang. Da ich abgebrochene Bücher aber nicht bewerte, fällt dieses Buch aus meinem Raster heraus.

Beendet habe ich dagegen "Das Licht der Welt" von Daniel Wolf. Der zweite Teil der Fleury-Reihe macht seine Sache gut, ist aber streckenweise etwas vorhersehbar. Auf Goodreads habe ich eine Kurzmeinung dazu geschrieben.

Hoffen wir mal, dass es im Dezember mit den Hörbüchern wieder etwas besser läuft ...

Flop des Monats

Einen echten Flop gab es eigentlich in diesem Monat nicht, aber auf drei Sterne aufgerundet habe ich die Bewertung Shana Grays "Diamond Men - Mr. Monday". Früher wären diese fünfzig Seiten wahrscheinlich als Romanheft erschienen, heute werden sie eben als E-Book Häppchen veröffentlicht.


Der Auftakt zu dieser siebenteiligen Serie ist allerdings durchwachsen, die Klischeekiste der Erotik-Romane wurde hier gründlich geplündert. In meiner Rezi erfahrt ihr mehr ;).