5. Dezember 2016

Jahresrückblick 2016 - Dein Buchjahr in 30 Fragen

Das Jahr 2016 geht mit Riesenschritten dem Ende zu ... Noch gut drei Wochen bis Weihnachten und zum Weihnachtsurlaub! Aus diesem Grund werde ich meinen Jahresrückblick auf 2016 ein wenig vorziehen, weil der Dezember schon fast traditionell der Monat ist, wo ich mir am wenigsten Zeit zum Lesen nehme (Weihnachtsvorbereitungen, Weihnachtsfeiern etc. - ihr kennt das).


Martina von den Bookaholics hat auch dieses Mal wieder einige Fragen veröffentlicht, die dabei helfen, zurückzublicken und die besten und schlechtesten Bücher des Jahres 2016 unter verschiedenen Gesichtspunkten zu beleuchten. Manche der Fragen konnte ich relativ schnell beantworten, während ich bei anderen etwas länger überlegen musste, welches Buch ich nennen wollte ...

Aber jetzt zu den Antworten, die nach sieben Kriterien aufgeteilt sind. Los geht's mit der Rubrik "Allgemein".

Allgemein


1. Buch des Jahres – Welches war für Euch DAS Buch des Jahres?
Auch, wenn es schwer fällt, nur eine Nennung ist erlaubt.
Antwort: "Die Nachtigall" von Kristin Hannah

Hier habe ich schon unmittelbar nach dem Lesen des Buches gewusst, dass dieses Buch sehr, sehr gute Chancen auf mein Jahreshighlight hat. Lest meine Rezension, dann wisst ihr warum.

2. Flop des Jahres – Welches Buch war für Euch der Flop des Jahres?
Antwort: "Calendar Girl" von Audrey Carlan

Manchmal greife ich wider besseren Wissens zu einem Buch, einfach weil ich wissen will, was die Leute daran finden ... Aber so viel Unsinn, wie hier zwischen zwei Buchdeckel gedruckt wurde, habe ich bisher selten auf einem Haufen gefunden. Lest meinen Rant, wenn ihr euch ein bisschen amüsieren wollt - das genügt vollauf.

3. Größte positive Überraschung – An welches Buch hattet Ihr eher geringe bis durchschnittliche Erwartungen und dann hat es Euch richtig umgehauen (im positiven Sinne)?
Antwort: "Die weiße Rose" (Lone City #2) von Amy Ewing

Ich fand den ersten Teil nicht uninteressant, aber diese total konstruierte Liebesgeschichte ging mir ziemlich auf die Nerven. Trotzdem wollte ich dem zweiten Teil eine Chance geben, weil ich den dystopischen Anteil der Geschichte mochte und - was soll ich sagen - es hat sich für mich ausgezahlt.

4. Größte Enttäuschung – An welches Buch hattet Ihr große Hoffnungen geknüpft und dann hat es Euch richtig enttäuscht?
Antwort: "Unleashed" (Infernale #2) von Sophie Jordan

Der zweite Teil der "Infernale"-Reihe kann meiner Meinung nach nicht an den ersten Teil anknüpfen. Die Autorin gibt der Geschichte eine ganz neue Richtung, sodass von der ursprünglichen Version nicht mehr viel übrig bleibt ...

5. Bester Pageturner – Welches Buch konntet Ihr gar nicht mehr aus der Hand legen?
Antwort: "Anonym" von Ursula Poznanski und Arno Strobel

Das zweite Buch aus der Feder des Autoren-Duos war für mich wirklich sehr, sehr spannend, sodass ich es innerhalb eines Vormittags ausgelesen hatte. Die Handlungsidee ist nicht unbedingt neu, aber die beiden Autoren verstehen ihr Handwerk, das machte es leicht, zu lesen und zu lesen und zu lesen ;).

6. Liebste Reihe/ Trilogie – Welches war in 2016 Eure liebste Reihe? (Es muss mindestens ein Band in diesem Jahr gelesen worden sein.) Und auf welche Fortsetzung in 2016 freut Ihr Euch am meisten?
Antwort: "Ein M.O.R.D.s-Team" von Andreas Suchanek

Diese All-Age-Krimi Reihe kannte ich zwar schon länger, zog mich aber mit Beginn dieses Jahres so richtig in ihren Bann. Den ursprünglichen Plan, nach und nach zum aktuellen Roman aufzuschließen, habe ich schon nach relativ kurzer Zeit verworfen ... :D

7. "Dickster Schmöker" – Welches war Euer Buch mit den meisten Seiten? Sind die Seiten nur so "dahin geflogen" oder musstet Ihr kämpfen?
Antwort: "Das Salz der Erde" von Daniel Wolf

Dieses Buch hat über 1100 Seiten und darf sich damit zurecht rühmen, dieses Jahr den Titel "Dickster Schmöker" in meiner Leseliste 2016 zu tragen. Trotzdem hat sich die Geschichte sehr gut lesen lassen. Die Handlung erinnerte mich immer wieder an "Die Säulen der Erde", auch wenn "Das Salz der Erde" nicht ganz an Ken Folletts Romane herankommt.

8. Die meisten Fehler – Ist Euch ein Buch ganz besonders negativ durch viele logische und/ oder orthografische Fehler aufgefallen?
Antwort: "Resurrection Inc." von Kevin J. Anderson

Das Buch hätte ich mich wahrscheinlich noch mehr abholen können, wenn die Rechtschreibfehler darin meinen Lesefluss nicht immer wieder gestört hätten ... Die Idee gefiel mir durchaus, jedoch sorgten die Fehler und die zum Teil etwas verwirrende Handlung nicht dafür, dass ich relativ lange für dieses Buch brauchte.

9. Interessantestes Sachbuch – Auch "non-fiction" kann fesseln, welches Sachbuch hat Euch in diesem Jahr am meisten beeindruckt?
Antwort: "Literatur!" von Katharina Mahrenholtz

Dieses Buch entdeckte ich eher zufällig auf einem Buchblog. Es ist ein gelungenes Beispiel dafür, dass ein Buch zu Literaturkunde nicht zwangsläufig trocken und langweilig geschrieben sein muss, im Gegenteil. Es stellt die großen Werke vergangener Zeiten unterhaltsam und mit Comics illustriert vor. Unbedingt einmal reinlesen, wenn ihr ein Literaturkunde-Buch sucht!

1. Dezember 2016

Tops & Flops / 11.2016

Na, habt ihr heute schon das erste Türchen eures Adventkalenders aufgemacht? Bei mir gibt es heuer wieder einen "Schokoladigen", das heißt, ich darf jeden Tag ein bisschen was naschen, bis der 24. da ist. Der erste Dezember bedeutet aber auch eine neue Ausgabe von meinen Tops & Flops ...


Im Vergleich zum Oktober war ich beim Lesen im November nicht ganz so fleißig unterwegs, aber ein paar Bücher bzw. Hörbücher haben es trotzdem auf meine Liste geschafft. Nachdem ich aber ein altes Hobby, nämlich das Knüpfen, wieder entdeckt habe, habe ich so manchen Abend jetzt auch mit Wolle, Garn und Sticktwist verbracht - und nicht unbedingt mit einem Buch ...

Top des Monats: Gelesenes

In diesem Monat möchte ich eine Mischung aus Jugendroman, Krimi und SF zu meinem Top-Buch küren. Autorin Nadine Erdmann hat die "Cyberworld"-Reihe ursprünglich aus Selfpublisherin veröffentlicht, ist in der Zwischenzeit aber bei Greenlight Press (dem Verlag von SF- und Fantasy-Autor Andreas Suchanek) untergekommen. Durch die Werbung des Verlags wurde ich auch erstmals auf diese Reihe aufmerksam.


Bisher hat die Autorin es hervorragend verstanden, sich mit jedem Band zu steigern. "Evil Intentions" ist nämlich schon der dritte Band der Reihe und die nächsten Teile stehen bereits in den Startlöchern.

Top des Monats: Gehörtes

Bei meinem Top-Hörbuch fiel die Wahl dieses Mal auf den vierten Teil der Hörbuch-Reihe von "Das Lied von Eis und Feuer".


Dieser vierte Teil ist gleichzeitig das letzte Viertel aus dem englischen, ersten Original-Roman und bringt die Ereignisse vor allem um Daenerys zu einem ersten Höhepunkt. Mal sehen, ob ich meinen Plan, die insgesamt 20 Teile bis zum Beginn der siebten Staffel "Game of Thrones" zu hören, schaffen werde :) ...

Flop des Monats

In diesem Monat gibt es zum ersten Mal, seit ich mit der Aktion angefangen habe, keinen echten Flop. Gott sei Dank! So viel Spaß macht es mir dann nämlich auch wieder nicht, permanent einen Daumen nach unten zu vergeben. Wenn ich die Geschichte des Buchs für sich beurteilen würde, hätte sich "Im dunklen, dunklen Wald" von Ruth Ware aber durchaus als Flop entpuppen können ...


Bei diesem Buch hat tatsächlich die Tatsache, dass ich mir die Geschichte als Hörbuch habe vorlesen lassen, den Flop verhindert. Die Sprecherin hat nämlich einiges herausgerissen. Durch die Art und Weise, wie sie das Buch gelesen hat, wurden besonders die Szenen in dem Haus viel plastischer ... Eine Rezension, wo ich noch mehr ins Detail gehe, findet ihr hier.

26. November 2016

Die Buch Wien 16 - meine Eindrücke

Mit schöner Regelmäßigkeit findet sie jedes Jahr etwa drei Wochen nach der Frankfurter Buchmesse statt: die Buch Wien, unsere österreichische Variante der Buchmesse. Letztes Jahr hatte ich leider keine Zeit, aber dieses Jahr beschloss ich, mir am Samstag anzusehen, was wir im Vergleich zu den bekannten und großen Messen so auf die Beine stellen ...


Eines merkt man gleich von außen: Die Messe Wien kann mit den Messehallen von Frankfurt von der Größe her nicht konkurrieren. Ich hatte mir aber fest vorgenommen, möglichst unvoreingenommen und ohne Erwartungen an den Tag heranzugehen, deswegen hatte ich mir nur ein Eckpunkte bei den Veranstaltungen und Lesungen herausgesucht.

Für einen Samstag war es vor allem noch am Vormittag sehr ruhig und im Literaturcafé entdeckte ich gleich einmal eine alte Bekannte, was Lesungen angeht: Claudia Rossbacher. Sie stellte in einer knappen halben Stunde ihr neues Buch "Steirernacht" vor (welches auch noch sein Dasein auf meiner Merkliste fristet). Danach war erst einmal Pause angesagt und ich machte einen Spaziergang durch die Halle, um mir die einzelnen Verlagsstände und die anderen Bühnen anzusehen.


Dabei fiel mir auch auf, dass die Halle nur etwa zu 80 Prozent mit Ständen und Bühnen voll war, die restlichen 20 Prozent zur Rückwand waren abgeriegelt. Okay, ganz klar, hier braucht man keinen ganzen Tag, um sich einen Überblick zu verschaffen, das schafft man auch in einer halben Stunde :D.

Was ich aber recht beachtlich fand, war die große Anzahl an Bühnen, wo wirklich den ganzen Tag über Programm stattfand. Angefangen bei Interviews und Buchpräsentationen bis hin zu Kochshows und Kinderunterhaltung war wirklich für alle Alters- und Interessensschichten etwas dabei. Die Kochbühne war übrigens um die Mittagszeit besonders gemein, denn dort wurde ein Curry gekocht, das wirklich sehr verführerisch duftete ...


Interessant fand ich auch die Größe und Anzahl der Verlage, die sich auf der Buch Wien präsentiert haben. Mir ist schon klar, dass die Verlagslandschaft nicht nur aus den großen Belletristik- und Sachbuchverlagen besteht, aber ein einziger Regalmeter von Bastei Lübbe in Verbindung mit ein paar anderen deutschen Verlagen kam mir schon etwas merkwürdig vor. Dagegen recht große Stände im Vergleich (soweit man sie groß nennen kann) von Verlagen, von denen ich noch nie etwas gehört habe.


Eines hatte der Tag auf jeden Fall gemeinsam mit anderen Messebesuchen, die ich schon hinter mich gebracht habe: Er war viel zu schnell herum. Neugierig wie ich war, ließ ich mich zwischendurch treiben, hockte mich mal hierhin und dahin, sah mir verschiedene Buchvorstellungen an (auch von Autoren, die ich noch nicht kannte), sammelte ein paar Ideen für Weihnachtsgeschenke ein ... Und sonst nichts! Obwohl am Ein- bzw. Ausgang zur Messehalle die "BuchWien-Handlung" ihr Lager aufgeschlagen hatte, ging ich tatsächlich, ohne etwas zu kaufen ... Lediglich Zeitungen, Lese- und Hörproben fanden ihren Weg zu mir - okay, und ein neues Maskottchen, das ich in der Zwischenzeit auf den Namen Ronnie getauft habe :).


Da mir der Vergleich zu früheren BuchWien-Ausgaben fehlt, bin ich mir nicht sicher, ob es als Messe eine gute oder schlechte Veranstaltung war. Als Lesefestival fand ich es aber alleine aufgrund der Menge an Veranstaltungen sehr beeindruckend. Ich würde es sogar begrüßen, wenn Wien hier eigene Wege geht und davon abkommt, sich an den "Großen" wie Frankfurt und Leipzig zu orientieren ... Trotzdem hat mir der Tag gut gefallen und ich schätze, diese erste BuchWien wird nicht meine letzte BuchWien gewesen sein :).

Wer sich übrigens noch mehr Fotos ansehen will, die Fotos findet ihr hier: Buch Wien 2016

22. November 2016

Rezension Mona Kasten - Begin again

Obwohl ich mit Booktube nicht viel am Hut habe, ist Mona Kasten sogar mir in diesem Zusammenhang ein Begriff. Was ich aber nicht wusste, war, dass sie mittlerweile auf die Seite der Autoren gewechselt hat. "Begin again" ist ihr erstes Buch aus dem Bereich New Adult, das bei LYX erschienen ist.

Zum Inhalt:


Allie möchte ihre Vergangenheit hinter sich lassen und beim Studium in Woodshill neu anfangen. Zu Beginn des Semesters sind allerdings alle Wohnungen vergeben, so landet sie bei dem mürrischen Kaden, der ihr widerstrebend ein Zimmer untervermietet und Regeln aufstellt, wie sich ihr Zusammenleben abspielen soll. Relativ bald merkt Allie aber, dass es nicht so leicht ist, sich daran zu halten, weil Gefühle ins Spiel kommen ...

Meine Meinung:


Ich gebe zu, ich bin mir nicht sicher, ob ich dieses Buch gelesen hätte, wenn es eine Zeit lang nicht so sehr auf den verschiedenen Buchblogs präsent gewesen wäre. Nach "After" und anderen Geschichten dieser Art habe ich mich eigentlich zumindest für eine bestimmte Zeit als kuriert betrachtet - tja, wenn da nicht die Neugier gewesen wäre. Und die Tatsache, dass man das Buch als Rezensionsexemplar bei Netgalley beziehen konnte :).

"Begin again" erzählt in diesem Zusammenhang Gott sei Dank eine ganz andere Geschichte, als ich sie mir erwartet hatte - und auch wieder nicht. Die beiden Hauptfiguren Allie und Kaden haben beide schlechte Erfahrungen im Leben gemacht, die sie in ihrem noch jungen Leben und in den Beziehungen zu ihren Mitmenschen belasten. Welche das sind, ahnt der Leser vor allem bei Allie schon bald, da die Geschichte aus ihrer Perspektive leicht und flüssig erzählt wird.

Obwohl sich Kaden vor allem am Anfang als ausgemachter Widerling gebärdet, wird relativ bald klar, dass sich unter seinen rauen Schale ein freundlicher und fürsorglicher Typ verbirgt. Im Lauf der Geschichte entwickelt sich die Beziehung der beiden weiter und obwohl sie Rückschläge hinnehmen müssen, ist zu spüren, dass beide Figuren reifer werden, da sie voneinander lernen können. Das (Beziehungs)Zünglein an der Waage stellt natürlich der gemeinsame Freundeskreis dar, da Allie recht schnell von Kadens Freunden akzeptiert wird.

Positiv empfand ich auch, dass beide Figuren nicht sofort innerhalb kurzer Zeit miteinander im Bett landen, im Gegenteil. Mona Kasten lässt sich sehr viel Zeit, bis die beiden das erste Mal Sex haben. Das Kribbeln im Bauch hat Allie zwar schon fast von Anfang an, konzentriert sich aber erst einmal auf wichtigere Dinge wie den Beginn ihres Studiums ...

Weniger gefallen hat mir, dass sich die anfangs relativ besonnen wirkende Allie nach und nach zu einer kleinen Drama-Queen mausert. Manche Reaktionen auf bestimmte Situationen erschienen mir sehr übertrieben, dafür dass sie eigentlich als die Vernünftigere und Erwachsenere der beiden dargestellt wurde. Auch den Schluss fand ich nicht so ganz so gut gelungen, da wäre mir eine andere, etwas normalere Auflösung lieber gewesen ...

Manche Plottwists waren für meinen Geschmack außerdem etwas zu vorhersehbar, was den Roman insgesamt zu einem leicht zu lesenden Buch für zwischendurch machte, ihn aber nicht aus dem aktuellen Angebot an Liebesromanen herausragen lassen kann.

Mein Fazit:


"Begin again" stellt einen angenehm und flüssig zu lesenden New Adult-Roman dar, der Gott sei Dank vom Inhalt her von Büchern wie "After" abweicht. Trotzdem ist hier meiner Meinung nach noch Potenzial nach oben vorhanden. Ein bisschen weniger Drama und ein wenig mehr Unberechenbarkeit - aber das kann ja mit den Nachfolgebänden der Reihe noch kommen :).

Meine Bewertung:


17. November 2016

6 of ... Start Reading in English #1

Heute möchte ich eine weitere neue Rubrik vorstellen, die ich "6 of" getauft habe. Die Idee dazu hatte ich schon länger, aber mir fehlte leider die Zeit, diese Idee auch auszuarbeiten. Ich möchte "6 of" dazu verwenden, in unregelmäßigen Abständen Bücher zu bestimmten Themen vorzustellen.

Den Auftakt möchte ich mit Büchern machen, die sich für den Einstieg in das Lesen auf Englisch eignen. Ich hatte dazu auf Facebook um eure Hilfe gebeten - und bin immer noch ganz erschlagen von der Menge an tollen Vorschlägen, die ich bekommen habe. Daher seht es mir bitte nach, wenn ich heute nicht alle Titel aufzähle, aber ich brauche bestimmt noch eine Weile, um mir die Bücher alle anzusehen, zumindest anzulesen und dann vorzustellen :).


Start Reading in English #1


Da mir dabei durchaus bewusst ist, dass unser aller Lesegeschmack und auch unsere Englisch-Kenntnisse sehr unterschiedlich sind, habe ich versucht, Bücher herauszupicken, die nach einigen Jahren Schulenglisch (hoffentlich?) gut lesbar sind und die vom Alter her ab 16 Jahren aufwärts geeignet sein dürften. Ich lese aber mittlerweile schon seit dem Ende meiner Schulzeit immer wieder englische Bücher, daher seht es mir nach, wenn euch das eine oder andere Buch vielleicht nicht ganz so leicht vorkommt ...



Autorin: Meg Cabot
Titel: The Princess Diaries

Klappentext:
What? A princess??
Me??? Yeah, right.
Mia Thermopolis is pretty sure there's nothing worse than being a five-foot-nine, flat-chested freshman, who also happens to be flunking Algebra.
Is she ever in for a surprise.
First Mom announces that she's dating Mia's Algebra teacher. Then Dad has to go and reveal that he is the crown prince of Genovia. And guess who still doesn't have a date for the Cultural Diversity Dance?


Sollte euch das bekannt vorkommen: Die Geschichte wurde 2001 mit Anne Hathaway in der Rolle der Mia verfilmt :).



Autor: The Fault in our Stars
Titel: John Green

Klappentext:
"I fell in love the way you fall asleep: slowly, then all at once."

Despite the tumor-shrinking medical miracle that has bought her a few years, Hazel has never been anything but terminal, her final chapter inscribed upon diagnosis. But when a gorgeous plot twist named Augustus Waters suddenly appears at Cancer Kid Support Group, Hazel's story is about to be completely rewritten.

Insightful, bold, irreverent, and raw, The Fault in Our Stars is award-winning author John Green's most ambitious and heartbreaking work yet, brilliantly exploring the funny, thrilling, and tragic business of being alive and in love.

Das Buch ist wohl derzeit das bekannteste Buch des Autors, dementsprechend wurde "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" 2014 mit Shailene Woodley und Ansel Elgort verfilmt.

14. November 2016

#fbm16 Eindrücke der anderen Art

Eigentlich sollte dieser Beitrag schon viel früher online gehen, aber irgendwie sollte es nicht sein. Ich schätze, ihr habt in der Zwischenzeit schon jede Menge Bilder von der diesjährigen Frankfurter Buchmesse gesehen, aber es gibt immer eine neue Perspektive ... Die Bilder habe ich zwar nicht persönlich gemacht, aber ich möchte sie euch trotzdem nicht unterschlagen.


Frankfurt ist und bleibt etwas Besonderes. Wo sonst kann man innerhalb kürzester Zeit Ungewöhnliches, Witziges, Schräges neben Business, Lesungen und Verlagsständen finden?


Wünschen wir uns ab und zu nicht alle so ein Mittel? 😊


Bob Dylan als diesjähriger Nobelpreisträger durfte natürlich auch nicht fehlen ...

11. November 2016

Rezension Ruth Ware - Im dunklen, dunklen Wald

Eigentlich war ich mir nicht sicher, ob mich dieses Buch wirklich interessiert. Aber dann kam die dunkle Lesenacht und im Vorfeld war so viel Begeisterung zu spüren, dass ich nicht widerstehen konnte, mich anzuschließen. Und da ich noch ein Guthaben für ein Hörbuch offen hatte, dachte ich mir, schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe :).

Zum Inhalt:


Nora ist 26, Schriftstellerin und hat zu ihren früheren Freundinnen aus der Schulzeit keinen Kontakt mehr. Umso mehr ist sie erstaunt, als eines Tages ein E-Mail eintrudelt, in dem sie zum Junggesellinnenabschied ihrer ehemaligen besten Freundin Clare aus Kindertagen eingeladen wird. Obwohl ihr unwohl bei dem Gedanken ist, sagt sie zu, das Wochenende mit ihr größtenteils fremden Leuten in einem einsamen Haus mitten im nordenglischen Wald zu verbringen ... Eine Entscheidung, die sie schon bald bitter bereuen wird.

Meine Meinung:


Die ersten Kapitel dieses Romans habe ich wirklich sehr, sehr rasch durchgehört - nicht zuletzt dank der Stimme von Julia Nachtmann, der Sprecherin dieses Hörbuchs. Dieses eher tiefe und ruhige Timbre verleiht dem Hörbuch eine ganz eigene und für diese Geschichte sehr passende Stimmung. Obwohl am Anfang eigentlich nicht sehr viel passiert, schafft Nachtmann es, dass man schon bei dem E-Mail sich fragt, was wohl kommen wird, welcher Thrill einen erwarten wird.

Das erste Drittel dieses Buches fand ich wirklich großartig. Ruth Ware schildert hier das Treffen und Kennenlernen der unterschiedlichen Figuren und die erste Zeit in der Hütte im Wald miteinander. Besonders den Dialogen konnte ich hier sehr viel abgewinnen. Die gegenseitigen Antipathien treten schon sehr bald zutage, werden aber nur sehr subtil ausgeführt. Ein gutes Beispiel ist die Hauptfigur Nora, die zu Schulzeiten noch Lee genannt wurde. Obwohl sie mehrmals darum bietet, nicht mehr Lee genannt zu werden, wird dies gekonnt von den anderen ignoriert.

Leider konnte die Autorin das Niveau für mich nicht bis zum Ende des Buches halten. Für meinen Geschmack verliert sie sich vor allem im Mittelteil in vielen Details, die die Handlung eher schlecht als recht vorwärts bringen. Viele Andeutungen, wenig Konkretes, nur weitere Andeutungen. Dies war auch der Punkt, wo ich gemerkt habe, dass ich mit den Figuren nicht warm wurde ... Wirklich jeder hatte etwas an sich, was sie oder ihn unsympathisch machte, auch die Hauptfigur Nora.

Mit der Zeit wurde meine Abneigung gegen sie sogar noch stärker, weil sie immer wieder jammerte, warum sie und jenes nicht tun wollte, aber nichts unternahm, die für sie unangenehme Situation zu verbessern. Ich hatte sogar den Eindruck, dass sie genau merkte, dass sie dabei von den anderen manipuliert wurde - und es bewusst geschehen ließ. Besonders gegen Ende merkte man das noch einmal sehr deutlich, wo ich ihr am liebsten zugerufen hätte: Tu es nicht, das ist ein Fehler! Und natürlich tut sie es trotzdem und reitet sich damit rein ...

Das Buch hätte eigentlich alles, was es für einen zugegebenermaßen fast klassisch anmutenden Thriller braucht, aber die Autorin lotet in meinen Augen nicht aus, was die Geschichte hergeben würde. Vergleicht man die Entwicklung der Handlung mit einem fahrenden Auto, kommt es viel zu lange aus dem zweiten Gang nicht heraus, um dann erst im letzten Drittel recht abrupt in den vierten bzw. in den fünften Gang zu schalten. Die anfangs erwähnten Geheimnisse versprechen dabei außerdem mehr, als sie halten können.

Die Auflösung war für mich leider keine übermäßig große Überraschung ... Wenn sogar ich (wo ich fast immer daneben liege, wer der Täter ist) eine Idee habe, was passiert sein dürfte, ist das kein Pluspunkt für den Krimi-Anteil der Geschichte. Zugute halten muss ich allerdings, dass ich der Geschichte trotz der Sprünge von Ort und Zeit gut beim Hören folgen konnte.

Mein Fazit:


"Im dunklen, dunklen Wald" ist für mich eine Geschichte, die stark angefangen hat, sich dann aber in meinen Augen zu vielen Details verloren hat. Zu viel Hin und Her, was nicht die Spannung fördert, sondern mich eher ungeduldig werden ließ ... Den dritten Stern gibt's für die großartige Lesung, die sich vor allem für dunkle Abend- und Nachtstunden im Herbst und Winter empfiehlt :).

Meine Bewertung:


7. November 2016

Der einschüchternde SuB-TAG

Ich bin mal wieder getaggt worden - dieses Mal von der lieben Crumb von KeJas-Blogbuch! Den "Intimidating TBR-Pile TAG", wie er im Original heißt, habe ich früher schon mal gesehen und gelesen, daher freut es mich umso mehr, dass er jetzt bei mir gelandet ist :).


Da der TAG ursprünglich aus dem englischsprachigen Booktube stammt, habe ich die Originalfragen wieder dazu gestellt (Ja, ich habe mir mal die Mühe gemacht, mich quasi bis zum "Anfang" durchzuklicken :D).

1. What book have you been unable to finish?
1. Welches Buch hast du nicht geschafft zu beenden?

Hier fällt mir sofort der dritte Teil von "Shades of Grey" ein. Ja, diese Trilogie darf sich rühmen, dass ich mitten im letzten Teil aufgehört habe ... Es war zwar nicht wirklich Absicht, aber irgendwie habe ich einfach aufgehört mit dem Vorsatz, später weiterzulesen - und passiert ist es bis heute nicht (Man könnte auch einfach sagen, ich hatte keine Lust mehr, mich weiter dadurch zu quälen - wer weiß das schon so genau) ...

2. What book have you yet to read because you just haven't had the time?
2. Welches Buch musst du noch lesen, weil du einfach nicht die Zeit dafür hattest?

Vor ein paar Tagen hätte ich hier noch Ralf Isaus "Der silberne Sinn" nennen können. Das Buch lag mehr als ein Jahr am SuB, aber jetzt habe ich es endlich geschafft.

Um aber trotzdem eine gute Antwort liefern zu können, werfe ich jetzt mal einen Blick auf meine Merklisten: Da fristet Veit Heinichen mit "Im eigenen Schatten" ein recht trauriges Dasein ... Und mittlerweile hat der Autor schon ein weiteren Laurenti-Krimi vorgestellt *seufz*.

3. What book have you yet to read because it's a sequel?
3. Welches Buch hast du noch zu lesen, weil es ein Folgeband ist?

Ach, da würden mir auf Anhieb einige einfallen. Auf jeden Fall wird "Perfect", der Nachfolgeband zu "Flawed", seinen Weg zu mir finden ... Ich weiß, ich sollte hier eigentlich ein SuB-Buch nennen, nur - ich hab keines mehr. Mein SuB ist mittlerweile fast ausgestorben (Ein Buch liegt noch drauf), dann ist alles nur noch Merkliste oder Bücher, die ich aus den unterschiedlichsten Gründen nicht zum SuB zählen wollte (Sachbücher zum Beispiel).

4. What book have you yet to read because it's brand new?
4. Welches Buch hast du noch zu lesen, weil es brandneu ist?

Diese Woche erscheint endlich der vierte Band von "Throne of Glass" auf Deutsch. Ich weiß, die Reihe ist auf Englisch schon ein Stück weiter, aber im Moment bringe ich die Geduld (noch) auf zu warten. Wie das mit Band 5 sein wird, puuuuh, darüber will ich im Moment allerdings lieber noch gar nicht nachdenken ...

5. What book have you yet to read because you read a book by the same author and didn't enjoy it?
5. Welches Buch hast du noch zu lesen, weil du bereits ein Buch vom gleichen Autor gelesen hast und es dir nicht gefallen hat?

Diese Situation würde voraussetzen, dass sich aus irgendeinem Grund ein zweites Buch eines Autors zu mir verirrt hat - und zwar bevor ich das erste gelesen habe. Passiert mir eigentlich in der Form nicht sehr oft (Bin ich zu misstrauisch?) ...

Daher kann ich nur ein Beispiel für schon gelesene Bücher geben: Jennifer L. Armentrouts "Lux"-Reihe hatte ich mir komplett bestellt, okay, das war ein wenig ein Risiko, aber auf Englisch waren die drei TBs wirklich sehr, sehr günstig, da dachte ich mir, da kann nicht viel schief gehen. Das erste Buch hatte mich jetzt noch nicht so sehr vom Hocker gehauen, aber das zweite fand ich dann ziemlich cool ... Und deswegen habe ich dann doch weitergelesen, obwohl es dann wieder eine ganze Menge Längen gab.

6. What book have you yet to read because you're just not in the mood for it?
6. Welches Buch hast du noch zu lesen, weil du einfach nicht in Stimmung dafür warst?

Ich habe vor einer Weile auch einmal den ersten Teil der Smoky Barrett-Reihe - "die Blutlinie" von Cody MacFadyen auf die Merkliste geschoben. Da mir aber schon von mehreren Seiten bestätigt wurde, dass der Autor alles andere als zimperlich ist, habe ich mich noch nicht so recht ran getraut ... Aber die Neugier ist immer noch da, weil das aktuelle Buch ja ganz schön Staub aufgewirbelt hat unter den Fans.

7. What book have you yet to read because it's humongous?
7. Welches Buch hast du noch nicht gelesen, weil es gigantisch ist?

Kann ich das auch im übertragenen Sinn sehen? Das Wort "gigantisch", meine ich. Denn ich finde, ein Buch kann in gewisser Weise auch eine Hürde darstellen, wenn es keine hohe Seitenzahl hat. Dazu zählt beispielsweise Egon Schallmayers "Der Limes - Geschichte einer Grenze" ... Dick ist das Buch nicht, aber ein Sachbuch - und relativ wissenschaftlich geschrieben, fürchte ich. Aber ich wollte es unbedingt im Urlaub als Erinnerungsstück haben, tja, selbst dran schuld.

8. What book have you yet to read because because it was a cover buy that turned out to have poor reviews?
8. Welches Buch hast du noch nicht gelesen, weil es ein Coverkauf war und sich herausgestellt hat, dass es schlechte Rezensionen hat?

Naja, Coverkauf ... Ich weiß nicht, ich mag zwar schöne Cover sehr, aber wenn mich der Inhalt nicht zu 100 Prozent anspricht, kaufe ich das Buch trotzdem nicht. Da leihe ich es mir lieber oder versuche, es als Rezensionsexemplar zu bekommen. Ich bilde mir gern meine eigene Meinung, daher lese ich zwar schon Rezensionen, sie sind dann aber eher das Zünglein an der Waage, wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich etwas lesen soll oder nicht. Daher muss ich hier leider passen, so leid es mir tut :D.

9. What is the most intimidating book in your TBR pile?
9. Welches TBR Buch schüchtert dich am meisten ein?

Am meisten schüchtert mich ehrlich gestanden derzeit "S" ein. Ich wollte dieses Buch unbedingt haben, weil es ein echter Schatz ist, die Aufmachung und die Ausstattung sind ja wirklich 1A.

Trotzdem steht "Das Schiff des Theseus" jetzt seit bald einem Jahr noch immer ungeöffnet im Schuber in meinem Regal ... Und ich denke mir die ganze Zeit, ich sollte endlich mal mutig sein und wenigstens die ersten Seiten lesen, aber ein Teil von mir fürchtet ja, dass er für das Buch aufgrund seiner Schreibweise mit Anmerkungen ewig brauchen wird. Abgesehen davon, dass ich nicht weiß, wie ich es angehen soll. Zweimal lesen? Zuerst den Text und dann die Anmerkungen? Oder beides gleichzeitig?



So, mal sehen, wer hat noch nicht, wer will nochmal? Ich gestehe, ich hab im Moment grad absolut keinen Überblick darüber, wer den TAG jetzt schon gehabt hat und wer nicht. Wer ihn schon gehabt hat, soll daher meine Nominierung einfach als Kompliment sehen, okay?

Sas von Sasverse
Elena von Elenas ZeilenZauber
Ela von Gutowsky-online
Franzi von Lovely Mix
Monerl von monerlS-bunte-welt
Nana von Nana - what else?
Tommi von Tommi und die Schmöker

4. November 2016

Die Lesenacht im dunklen, dunklen Wald

Crumb und Kasin von Kejas-Blogbuch veranstalten heute zusammen mit Nisnis die dunkle Lesenacht! Klar, Halloween ist vorbei, aber kalte, unfreundliche Abende eignen sich auch perfekt im November, um sich zu gruseln ...


Start ist um 17:00 Uhr, ihr könnt aber auch jederzeit später anfangen :). Insgesamt gibt es drei Abschnitte zum Buch, zu denen Verlag und Blogger sich Fragen ausgedacht haben.

Wer mag, kann diese auch bei Crumb und Kasin mittels Kommentar beantworten, ein eigener Blogbeitrag muss nicht sein. In den sozialen Netzwerken könnt ihr übrigens mit dem Hashtag #dunklelesenacht alles teilen, was euch zu dem Buch einfällt.



 Das Buch


Autorin: Ruth Ware
Titel: Im dunklen, dunklen Wald

Klappentext:
Eine bizarre Junggesellinnenparty. Ein Spiel, das aus dem Ruder läuft.
Manche Partys sind gut, manche sind schlecht. Diese hier ist tödlich.
Als Nora, 26, eine Einladung zum Junggesellinnenabschied ihrer ehemals besten Freundin Clare bekommt, ist sie mehr als überrascht. Sie hat Clare seit zehn Jahren nicht gesehen. Seit dem Vorfall damals, den Nora nie ganz überwunden hat... Und jetzt aus heiterem Himmel diese Einladung. Ein idyllisches Wochenende in einem Haus tief in den winterlichen Wäldern Nordenglands ist geplant. Was kann es schon schaden? Nora gibt sich einen Ruck und fährt hin. Doch etwas geht schief. Grauenvoll schief.

Ich habe mich übrigens dazu entschieden, mit dem Hörbuch mitzumachen. Zwar fehlt hier die Nummerierung der Kapitel, aber mit Kasins Hilfe konnte ich herausfinden, wo welcher Abschnitt endet :).



Erster Eindruck


Das Hörbuch hat bei Audible eine Länge von 10 Stunden und 34 Minuten. Warum ich das betone, hängt damit zusammen, dass auf der Seite des Audio Verlags, bei dem das Hörbuch erschienen ist, zwei verschiedene Zeiten angegeben werden - auf dem Cover ist interessanterweise auch eine Länge von über 11 Stunden angegeben ... Es scheint aber zu stimmen, dass das Hörbuch mit dem Label "ungekürzt" vertrieben wird. In letzter Zeit ist das für mich leider nicht immer stimmig gewesen ...

Gesprochen wird es von Julia Nachtmann, deren dunkle und etwas heisere Stimme wirklich perfekt zu der Geschichte passt. Gerade diese ruhige und fast emotionslose Art lässt einem schon nach wenigen Minuten leichte Schauer über den Rücken laufen.



Mittlerweile ist fast 22:00 Uhr und ich reiße mich jetzt am Riemen, um ein erstes Statusupdate zu schreiben und die ersten Fragen zu beantworten :).

Vorbereitungen zur Party


a) Was darf für euch auf einer Junggesellinnen-Abschiedsparty niemals fehlen?

Die richtigen Leute zusammen, damit Stimmung aufkommt!

b) Wie bereitet ihr euch für die Lesenacht vor? [Naschi, Block&Stift, Post its?]

Nachdem ich heute ein sehr spätes Mittagessen hatte, besteht der Abend bisher eigentlich nur aus ein paar Keksen, Lachgummis und allerlei flüssigem Dopingmittel :D.

c) Wo werdet Ihr die Lesenacht verbringen ~ Bett, Sofa ...

Aktuell sitze ich noch immer am Sofa, höre fleißig und behalte nebenher Twitter im Auge :).

Aktuelles Partygeplauder [Lesezwischenstand, Updates...]


~ An welcher [Wald]Stelle seid Ihr gerade?

Nachdem ich wegen 10 Stunden Hörstoff etwas früher angefangen habe (Man möge es mir nachsehen, aber als Leser seid ihr sicher schneller durch), habe ich jetzt mal bei 80 Prozent ca. auf die Stopptaste gedrückt.

~ Was gefällt Euch im Wald besonders gut?

Die Atmosphäre ist wirklich sehr, sehr gut eingefangen! Den beginnenden "Lagerkoller" (wenn man das so sagen kann) hat die Autorin wirklich sehr, sehr gut eingefangen.

~ Gruselt Ihr Euch im Wald?

Bei Tag nicht, aber im Dunkeln kann es schon ein bisschen unheimlich werden ... Als Cacher habe ich da schon einiges gesehen, weil es manche Dosen gibt, die man nur in der Nacht suchen kann - und solche Dosen werden mit Vorliebe im Wald ausgelegt :D.

Kapitel 1 - 3


1 ~ Wärst du an Noras Stelle auf Claires Junggesellinnenabschied gegangen?

Ich denke nicht. Warum alte Wunden aufreißen, wenn ich doch gute Gründe gehabt habe, dieses Leben und die Leute damals hinter mir zu lassen?

2 ~ Was ist für dich der gruseligste Ort für eine Party?

Eigentlich alles, was ich irgendwie mit Grusel & Geistern verbinde :D. Dunkle Keller, Dachböden, heruntergekommene Räume, etc.

Kapitel 4 - 16


3 ~ Welcher Charakter ist dir bisher am sympathischsten und welche am unsympathischsten und warum?

Ach du meine Güte, schwierig. Irgendwie haben eigentlich alle irgendwas getan, was sie mir unsympathisch macht ... Die ganze Atmosphäre ist so spannungsgeladen, dass da kaum Sympathie aufkommt. Am unsympathischsten ist mir aber Nora, die sich in meinen Augen eigentlich die ganze Zeit von den anderen auf der Nase herumtanzen lässt. Und wenn sie sich so ärgert, dort hingefahren zu sein, warum packt sie nicht ihr Zeug und verschwindet? Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg ... Stattdessen sitzt da und jammert herum, wie gemein doch alle zu ihr waren / sind.

3.1 ~ Welcher Charakter ähnelt Euch am meisten & warum??

Wahrscheinlich Nina, ich kann ab und zu meine Klappe auch nicht halten, obwohl ich weiß, dass es besser wäre ... :D

4 ~ Wenn du jetzt mit Nora und den anderen im Glashaus im dunklen, dunklen Wald wärst, was würdest du tun?

Eine Möglichkeit suchen, von dort wegzukommen. Oder den anderen wegen ihrer Gehässigkeiten mal richtig die Meinung zu sagen.

5 ~ Was, glaubst du, ist in jener Nacht wirklich passiert?

Geht es jetzt um die Nacht in der Hütte, also den Unfall, oder um das, was zur Trennung von James und Nora geführt hat? Das war für mich nicht ganz eindeutig ... In der Vergangenheit muss es auf jeden Fall etwas Böses gewesen sein, denn sonst hätte Nora nicht ihrem alten Leben den Rücken gekehrt. In der Gegenwart ist ja die Rede von einem Toten und einem Unfall. Wenn man es Nora verschweigt, muss es wohl jemand sein, den sie kennt ...



Ich habe es geschafft. Ich habe es tatsächlich gestern noch zu Ende gehört, das Hörbuch! Ich gebe allerdings zu, ich war in der Nacht dann zu müde, noch einmal ein Update zu schreiben. Daher reiche ich es heute nach :).

Fazit


Hat dich das Ende überrascht und wie würdest du dein Leseerlebnis in drei Worten beschreiben?

Ich gebe zu, ich habe natürlich gerätselt. Wie immer hatte ich auch mehrere Ideen (Das geht mir fast immer so, weil ich eigentlich keine gute Kriminologin bin :D), aber eine davon hat tatsächlich gestimmt. Leider war es auch die, die ich eher aufgrund eines gewissen ungeschriebenen Krimigesetzes entwickelt hatte ... Das Ende hat mich also nur bis zu einem gewissen Maß überrascht. Halt, eine Sache hat mich doch überrascht: Wie blauäugig Nora sich verhält. Da haben bei mir schon alle Alarmglocken geklingelt - und sie ... Pfffff!! Mehr verrate ich jetzt aber nicht, das wäre nicht fair gegenüber jemandem, der den Schluss nicht kennt.

Nur so viel: Ich habe heute Morgen aus Neugier mal verschiedene Rezensionen gelesen - und vor allem die kritischen konnte ich sehr gut verstehen. Manche Dinge in dem Buch fand ich sehr gut, manche eher weniger ... Mal sehen, ob ich selbst noch eine Rezension schreiben werde, im Moment sind meine Gedanken dazu noch etwas chaotisch ...

1. November 2016

Tops & Flops / 10.2016

Kinder, Kinder, wie die Zeit vergeht ... Jetzt ist der Oktober auch schon wieder vorbei und wir nähern uns mit Riesenschritten der kommerziellen Vorweihnachtszeit. Die ersten Adventkalender habe ich jedenfalls dieses Jahr schon Mitte Oktober in den Geschäften gesehen ...


Aber kommen wir zu den Büchern, die mich im Oktober auf die eine oder andere Weise beeindruckt haben. Ist ja doch ein bisschen spannender :) ...

Top des Monats: Gelesenes

Mein Top-Daumen für die Prints bzw. E-Books geht dieses Mal an "Anonym", das neue Buch aus der Feder von Ursula Poznanski und Arno Strobel. Im Vergleich zu "Fremd", das für mich vor allem am Ende eine sehr konstruierte Handlung aufwies, zeigen die beiden Autoren hier sehr gut, dass sie es wirklich drauf haben! Klar gab es auch hier einige Kleinigkeiten, die ich nicht so toll fand, aber ich empfand sie in Summe nicht soooo schlimm, als dass ich das Buch nicht innerhalb eines Tages ratzfatz ausgelesen hätte :).


Der Kombination der einzelnen Spannungselemente ist zwar nicht unbedingt neu, war aber für mich spannend und fesselnd verpackt, weswegen ich es nach dem ersten Drittel wirklich schwer hatte, das Buch für gewisse Bedürfnisse zu unterbrechen ;) ... Wer also auf Thriller im Internet-Umfeld steht: Unbedingt lesen!

Top des Monats: Gehörtes

Das Top-Hörbuch ist für mich in diesem Monat eine Geschichte, die ich eigentlich schon einmal vor Jahren gehört habe, damals aber noch in einer gekürzten Fassung. Mittlerweile gibt es aber auch eine ungekürzte. Katinka Jaekel konnte mich zwar aufgrund der Aussprache einzelner Wörter nicht immer begeistern, sie spricht aber routiniert und ohne allzu viele Schnörkel.


Die Geschichte selbst entfaltet auch beim erneuten Hören eine Spannung, der man sich kaum entziehen kann. Vor allem dann nicht, wenn man historische Romane, die im Umfeld des Zweiten Weltkriegs spielen, mag. Das Katz-und-Maus-Spiel zwischen dem ehemaligen deutschen Polizisten und der englischen Widerstandskämpferin entwickelt einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann.

Flop des Monats

Dass der Flop des Monats wieder an ein Erotik-Buch geht, wird leider langsam zur Routine ... Sollte ich einmal einen Monat auf dieses Genre verzichten, damit ich euch etwas anderes präsentieren kann? Dieses Mal tut es mir schon deswegen weh, weil ich den ersten Teil dieser Reihe - "The Club: Flirt" - wirklich gemocht habe. Ich habe ihn im August sogar in der Rubrik "Top des Monats: Gehörtes" bewertet ...


Leider geht es aber schon mit Beginn des zweiten Buchs dieser Reihe immer mehr bergab. Die Bedrohung durch den "Club", der ja alles andere als eine harmlose Dating-Agentur ist, steht unmittelbar im Raum, aber unsere zwei Protas haben trotzdem nichts besseres zu tun, als sich unbekümmert in den Laken zu wälzen ... Band 3 setzt dem Ganzen aber die Krone auf, weswegen ich sehr, sehr sicher bin, dass ich mir den letzten, noch angehängten Teil (Ursprünglich war nach diesem dritten Band Schluss) nicht mehr antun werde ...

Wer übrigens Lust hat, sich meine Tweets zu diesem dritten und letzten Teil durchzulesen, bitte gerne :). Ich war so genervt, dass ich einfach nicht mehr anders konnte, als quasi live nebenher mir meinen Frust von der Seele zu schreiben ...